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Physiotherapie

Hauptaufgabe der Physiotherapeuten/innen ist es, die Mobilität und Beweglichkeit bei bestehenden Körperlichen Einschränkungen zu erhalten und zu optimieren

Physiotherapeutinnen/en der K- Schule (von links nach rechts): Susanne Abreß, Dagmar Otten (Externe Therapeutin), Angelika Kirschner, Christian Hertel, Susanne Flörsch

Bobath-Konzept

In spielerischen Alltagssituationen wird an die vorhandenen Bewegungsfähig- und Fertigkeiten des Kindes angeknüpft. Ziel ist es, eine möglichst hohe Selbstständigkeit bei der Planung- und Ausführung von Bewegungsabläufen zu erreichen.

So macht Therapie Spaß! Sehr häufig greifen Therapeuten die Spielideen der Kinder auf, und betten diese sinnvoll in den Ablauf der Stunde mit ein!

Vojta-Konzept

Bereits bei der Geburt ist das Programm der idealen Bewegungsmotorik im ZNS angelegt. In der Vojta-Therapie wird in ganz bestimmten Ausgangsstellungen durch Stimmulation festgelegter Punkte und Zonen am Körper Reflexlokomotion ausgelöst. Das Gehirn wird angeregt das Programm der angeborenen physiologischen Bewegungsmuster zu aktivieren um dem Patienten verbesserte Haltungs- u. Bewegungsmöglichkeiten zu ermöglichen und in der Spontanmotorik einzusetzen.[Keine Beschreibung eingegeben]

 

Manuelle Gelenk- und Weichteiltechniken

Durch Massagen, Dehnungen, Druck und Zug sowie spezielle Grifftechniken auf Muskeln und Gelenke, werden die Vorraussetzungen für Bewegungsmöglichkeiten verbessert.

Castillo-Morales-Konzept

Bei diesem ganzheitlichen Therapiekonzept wird durch gezielte Stimulationsstechniken wie Berührung, Zug, Druck, Streichen und Vibration, Einfluss auf die Gesamtkörperspannung genommen und diese reguliert.
Vor allem unsere Schüler mit Funktionsstörungen im Mund- und Gesichtsbereich profitieren von dieser Therapie, weil sie dadurch besser essen, kauen und  schlucken lernen.

Atemtherapie

Über aktive und passive Atemtechniken und –Spiele, wird die Lungenfunktion erhalten und optimiert. Ebenso stellt dies eine Prophylaxe für Risikoerkrankungen wie zum Beispiel einer Lungenentzündung da.

Hilfsmittelbetreuung

Im Team (Eltern, Schule, Tagestätte und die Therapeuten) werden erprobte und später vom Arzt verordnete Hilfsmittel mit entsprechenden Sanitätshäusern angepasst und in den Alltag integriert.

ADL-Training

Hier steht das Erreichen der größtmöglichen Selbstständigkeit,  bei der Verrichtung der Aktivitäten des täglichen Lebens im Vordergrund. Die Kinder sollen lernen, mit ihren bestehenden  Körperlichen Einschränkungen weitgehend unabhängig zu werden wie zum Beispiel beim An- und Ausziehen, der Körperhygiene, Umgang mit Hilfsmitteln, Rollstuhltraining/Verkehrssicherheit, Einkaufen und Positionswechsel.

Unterrichtsbegleitung

Die individuellen Ziele im sportlichen Bereich werden therapeutisch unterstützt. Beim Schwimmen sowie dem Rollstuhlsport, erhalten die Kinder die notwendige, individuelle Unterstützung um ihre Sicherheit und Selbstständigkeit in diesen Bereichen zu erweitern.